Flughafen Malaga - Antequera

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Antequera

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1504 wurde der humanistische Lehrstuhl für Grammatik   La Collegial   eingerichtet. Er war Sammelpunkt für Schriftsteller und Gelehrte. Im 16. Jh. entstand die Schule der Dichter von Antequera, der so bedeutende Leute wie Pedro Espinosa, Luis Martin de la Plaza und Cristobalina Fernández de Alarcón angehörten. Das 17. und frühe 18. Jh. war die Blütezeit der Stadt. Der Verlust der amerikanischen Kolonien und verlorene Kriege in Europa führten zu einer wirtschaftlichen Krise Spaniens. Die bisherigen Sponsoren der Kunstschaffenden Adel, Kirche und Großbürgertum verloren einen Teil ihres Vermögens und konnten weitere Bautätigkeiten nicht mehr finanzieren. Landreform und Reduzierung der Macht der katholischen Kirche führten zu einem langsamen wirtschaftlichen Aufschwung ab der Mitte des 18. Jh. In Antequera wurden nun mit wechselnden Erfolgen Textilien produziert. Als sich ab den 60er Jahren des 20. Jh. an der Costa del Sol der Tourismus entwickelte, erlebte Antquera einen neuen wirtschaftlichen Aufschwung. 

Am nordöstlichen Rand von Antequera bezeugen die  Dolmen de Menga und de Viera , dass Antequera schon vor 4.000 Jahren besiedelt war. Diese Dolmen sind die größten Megalithbauten Europas.

Die Iberer besiedelten die Region ab dem 7. Jh. Sie hatten rege Handelskontakte mit den Phöniziern und Griechen, was archäologische Funde bestätigen. Die Iberer mischten sich im 1. Jh. v. Chr. mit eingewandeten Kelten und formten im heutigen Andalusien das Volk der Turdetaner.

Etwa 300 v. Chr. besetzten die Römer die iberische Halbinsel. Die Turdetaner übernahmen Kultur und Sprache der Römer, denn die Besetzung verlief meistens friedlich. Der römische Name von Antequera war  Antikaria . Die Römer schätzten die Qualität des Olivenöls von Antequera und handelten damit. Im Südosten der Stadt sind römische Bäder freigelegt worden und können besichtigt werden. Die Römer wurden ab 500 n. Chr. von den einwandernden Vandalen, Alanen und Sueben verdrängt. Für kurze Zeit übernahmen die Byzantiner die Herrschaft, aber sie wurden von den Westgoten besiegt und verdängt.

Im Jahre 716 eroberten die muslimischen Mauren von Nordafrika kommend  Antikaria  und machten aus ihr die maurische Stadt  Medina Antaquira . Im Jahre 1212 herrschten die Almohaden in  Medina Antaquira . In der Stadt wohnten damals 2.600 Menschen. Die Stadt gehörte zum nasridischen Königreich von Granada und war eine Grenzstadt. Die Mauren bauten die Befestigungsanlagen und die römische Burg zu einem  Alcazaba  aus. Die Burg auf dem Berg über Antequera ist noch zu besichtigen. Über einen Zeitraum von 200 Jahren war  Medina Antaquira  Angriffen der Christen ausgesetzt. Erst am 16. 9. 1410 gelang dem Heer des Königs Ferdinand I von Aragón die Rückeroberung und Ferdinand erhielt den Beinamen  Don Fernando de Antequera . Dieser Sieg war für die Rückeroberung Spaniens von großer Bedeutung. Antequera, nun ein Teil Kastiliens, vertrieb oder ermordete die Mauren und wurde anschließend bedeutungslos. Erst nach der Eroberung von Granada im Jahre 1492 strömten wieder Leute in die Stadt, die einen neuen Auftrieb erlebte.

Antequera wurde zu einer wichtigen Handelsstadt am Kreuzungspunkt der Wege zwischen Córdoba, Sevilla, Granada und Málaga. Deshalb nannte man die Stadt ab dem 16. Jh. "das Herz von Andalusien".

Quelle : Wikivoyage